Die neue FreeCAD Version ist verfügbar und das ist doch ein guter Grund dem Maker Club einen frischen Webartikel zu widmen…
Installation von FreeCAD:
Die aktuelle Version von FreeCAD gibt es auf der FreeCAD Webseite als AppImage für Linux und genau diese Versionen interessieren uns.
Von der Webseite wird einfach das gewünschte AppImage geladen und einfach ausgeführt. Ja so einfach geht das. Das AppImage kann ohne klassische Installation einfach ausgeführt werden und sollte auch sofort lauffähig sein.
Konfiguration von FreeCAD:
- Spracheinstellungen vornehmen [Menü Bearbeiten – Einstellungen]
- Einheitensystem einstellen [Vorgabe ist mm]
- Arbeitsbereiche festlegen [Start Workbench festlegen: hier Part Design]
Für sämtliche bisher auf der Fuhselab Webseite dokumentierten Projekte und Workshops wurden die Werkseinstellung also die Standardeinstellungen genutzt. Sollten zukünftig Anpassungen nötig sein, wird das im entsprechend Artikel erwähnt.
Im Menü Bearbeiten > Einstellungen finden sich also alle Möglichkeiten für die Konfiguration von FreeCAD und die kann man sich ja mal in Ruhe anschauen und später bei Bedarf an die eigenen Wünsche anpassen.
Die Programmoberfläche:
FreeCAD präsentiert sich auf den ersten Blick wie alle Programme mit einer Titelleiste, einer Menüleiste, Symbolleisten und einem Arbeitsbereich und dazu noch verschiedenen Aufgabenbereichen.
Die Workbench = Aufgabenbereiche:
Ganz wichtig ist die Auswahl der gewünschten Workbench, also des Arbeitsbereiches. Für die folgenden ersten Experimente wählen wir die Workbench “Part Design“…
Einstellungen für Free CAD:
Über das Bearbeiten-Menü öffnen wir nun die Einstellungen. Sämtliche Einstellungen beziehen sich übrigens nur auf die ausgewählte Workbench oder anders formuliert die, die bereits gestartet wurden. Die vorgestellten Einstellungen dienen dabei auch nur als Beispiel und jeder kann sich sein Free CAD letztendlich individuell einrichten.
Neben Sprache und Anzahl der zuletzt benutzen Dateien kann auch die Workbench ausgewählt werden, die standardmäßig gestartet werden soll. Auf der Schaltfläche “Allgemein“ lassen wir vorerst alle Einstellungen so wie das Programm ausgeliefert wurde…
Kantenglättung aktivieren:
Auf der Schaltfläche Anzeige sollte die Kantenglättung auf MSAA 4x gestellt werden. Free CAD jetzt einmal neu starten und die Einstellung zur Kantenglättung wurde übernommen.
Auswahlradius erhöhen:
Auf der Registerkarte Auswahl sollte der Auswahlradius auf 8 Pixel eingestellt werden.
Hintergrundfarbe und Bauteilfarbe:
Je nach persönlichen Geschmack können nun Hintergrundfarbe und Bauteilfarbe eingestellt werden.
Modelleinstellungen aktivieren:
Über die Schaltfläche Part Design werden die drei Modelleinstellungen aktiviert. Übernommen werden alle Einstellungen über die Anwenden-Schaltfläche im unteren Bereich des Dialogfensters.
Skizzenfarben:
Die letzte Schaltfläche Skizze erlaubt die Einstellungen der Skizzenfarben. Die Standard-Kantenfarbe und die Knotenfarbe ändere ich auf RGB-Wert 35 für alle drei Werte.
Das erste Experiment:
In einem neuen Dokument beginnen wir nun mit unserem ersten Bauteil. Im linken Fensterbereich sollte der Modellbaum zu sehen sein. Als Workbench ist Part Design ausgewählt. Aus der Symbolleiste wählen wir nun den Auswahlpunkt “Neuer Körper“. Mit der Leertaste können wir nun das Koordinatensystem einblenden und ausblenden wie wir lustig sind.
In der Symbolleiste finden wir auch den Auswahlpunkt “Grundkörper“ und für das erste Experiment und die ersten Experimente könnten wir ja solche Grundkörper erstellen. So erzeugen wir etwa einen Quader oder einen Zylinder. Nun wird der Inhalt auf Bildschirmgröße angepasst und um nicht nur ein Quadrat zu sehen, wählen wir die “Isometrische Ansicht“.
Wenn wir mit diesen ersten Experimenten fertig sind, wird es Zeit unser erstes CAD Objekt zu speichern und den ersten Free CAD Workshop zu beenden.