{"id":876,"date":"2024-01-17T08:00:00","date_gmt":"2024-01-17T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fuhselab.de\/?p=876"},"modified":"2024-07-24T06:16:37","modified_gmt":"2024-07-24T04:16:37","slug":"gpt-ohne-uefi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/2024\/01\/17\/gpt-ohne-uefi\/","title":{"rendered":"GPT ohne UEFI"},"content":{"rendered":"\n<p>In diesem Artikel wird der \u201cgpt\u201c Partitionstabellentyp vorgestellt\u2026 Auch f\u00fcr den Partitionstabellentyp gpt ergeben sich zwei m\u00f6gliche Varianten. In diesem Artikel wird die Partitionierung f\u00fcr GPT ohne UEFI beschrieben\u2026<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Einteilung der Partitionen f\u00fcr GPT ohne UEFI:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Soll GPT ohne UEFI genutzt werden, braucht es eine BIOS Boot-Partition. Eine Gr\u00f6\u00dfe von 1 MB ist zwar laut Internetrecherche ausreichend, es kann nat\u00fcrlich auch eine bereits vorhandene gr\u00f6\u00dfere Partition genutzt werden. F\u00fcr die Experimente zu diesem Artikel habe ich das so gehandhabt, weil ich keine Anpassungen an den Partitionen vornehmen wollte und es zur Erkl\u00e4rung ja auch nicht zwingend notwendig ist\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Partitionstabellentyp:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vor der Partitionierung wird der Partitionstabellentyp ausgew\u00e4hlt. Hier nun also \u201cgpt\u201c\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4 Partitionen mit GPT ohne UEFI:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die 500 GB Festplatte wird in vier Partitionen aufgeteilt und jede Partition wird auf eine Gr\u00f6\u00dfe von 125 GB erstellt. 125 GB =&gt; 125.000 MB Nochmal: Die BIOS Boot-Partition muss wirklich nicht so gro\u00df sein (hier sind es ja jetzt 125 GB). Das Prinzip bleibt aber identisch!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Installation der Linuxversion:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>System wird von USB-Stick gestartet\u2026 Installationsassistenten bis zur Auswahl des Installationstyps folgen\u2026 Als Installationstyp wird \u201cEtwas Anderes\u201d ausgew\u00e4hlt Zielpartition wird ausgew\u00e4hlt und Schaltfl\u00e4che \u201c\u00c4ndern\u201c ausgew\u00e4hlt\u2026 Die Gr\u00f6\u00dfe braucht im Dialogfenster nicht ge\u00e4ndert werden\u2026 ext4-Dateisystem wird als Dateisystem ausgew\u00e4hlt Haken bei \u201cPartition formatieren\u201c bei Bedarf setzen\u2026(doppelt h\u00e4lt besser) Als Einbindungspunkt wird also aus dem Auswahlmen\u00fc der Schr\u00e4gstrich ausgew\u00e4hlt. Die Zielpartition f\u00fcr das erste System soll \u201csda1\u201c sein. Bis zu diesem Punkt ist es eine ganz normale Installation wie bisher auch. Jetzt wird aber auch noch eine andere Partition (hier sda4) ausgew\u00e4hlt und die Schaltfl\u00e4che \u201c\u00c4ndern\u201c ausgew\u00e4hlt\u2026 Im Auswahlmen\u00fc findet man neben den m\u00f6glichen Dateisystemen auch die Option \u201cbios boot partition\u201c. Sollte man diese spezielle Partition \u00fcbrigens mal vergessen haben, sie kann jederzeit nachtr\u00e4glich bei einer weiteren Installation eingerichtet werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Probleme ohne die BIOS Boot-Partition:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wird die GPT Partitionstabelle ohne UEFI nicht mit einer BIOS Boot Partion versehen, kann es zu folgender Fehlermeldung bei einem Grub Update oder einer Grub Neuinstallation kommen\u2026 Warnung: Diese GPT-Partitionsbezeichnung hat keine BIOS-Boot-Partition, Einbettung w\u00fcrde unm\u00f6glich sein. Warnung: Einbettung ist nicht m\u00f6glich. GRUB kann in dieser Konfiguration nur mittels Blocklisten installiert werden. Blocklisten sind allerdings UNZUVERL\u00c4SSIG und deren Verwendung wird daher nicht empfohlen.. grub-install: Fehler: mit Blocklisten wird nicht fortgesetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Artikel wird der \u201cgpt\u201c Partitionstabellentyp vorgestellt\u2026 Auch f\u00fcr den Partitionstabellentyp gpt ergeben sich zwei m\u00f6gliche Varianten. 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