{"id":468,"date":"2023-05-02T08:00:00","date_gmt":"2023-05-02T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fuhselab.de\/?p=468"},"modified":"2024-09-04T06:21:38","modified_gmt":"2024-09-04T04:21:38","slug":"multiboot-installation-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/2023\/05\/02\/multiboot-installation-2\/","title":{"rendered":"Multiboot-Installation 2"},"content":{"rendered":"\n<p>Sobald auf einer Festplatte mehr als vier Partitionen angelegt werden sollen, kommt man bei einer MBR-Partitionstabelle nicht um eine erweiterte Partition mit logischen Laufwerken herum. Dieser Artikel beschreibt die Multiboot Installation mit MBR.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Eine 2 TB Festplatte soll in mehrere Partitionen zu 125 GB aufgeteilt werden. Auf jeder Partition soll eine andere Linux-Version installiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Installation von Ubuntu auf Partition 1:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die iso-Datei f\u00fcr Ubuntu sollte bootf\u00e4hig auf einem USB-Stick vorliegen. Das System wird nun vom USB-Stick gestartet und dem Installationsassistenten bis zur Auswahl des Installationstyps gefolgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Installationstyp wird \u201eEtwas Anderes\u201c ausgew\u00e4hlt und dann die Gr\u00f6\u00dfe der ersten Partition auf 125.000 MB festgelegt. Es handelt sich dabei um eine Prim\u00e4rpartition am Anfang des Bereiches mit ext4-Dateisystem und Einbindungspunkt \u201e\/\u201c. Als Einbindungspunkt wird also aus dem Auswahlmen\u00fc der Schr\u00e4gstrich ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bootloader wird auf sda installiert. Die Installation kann jetzt gestartet werden und es wird dem Installations-Assistenten gefolgt\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Abschlie\u00dfend wird der Computer neu gestartet. Nachdem Neustart wird per Terminal die Software \u201eGparted\u201c installiert. Terminalbefehl \u201esudo apt install gparted\u201c ausf\u00fchren\u2026 Alle weiteren Partitionen werden nun aus dem laufenden Ubuntu-System mit Gparted erstellt und dann wird das zweite Betriebssystem (Kubuntu) auf sda2 installiert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Partitionierung mit Gparted:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gparted \u00f6ffnen und auf den nicht zugeteilten Bereich mit rechter Maustaste klicken (Kontextmen\u00fc) und \u201eNeu\u201c ausw\u00e4hlen. Die zweite und dritte Partition werden wieder mit einer Gr\u00f6\u00dfe von 125.000 MB als prim\u00e4re Partitionen erstellt. Die vierte Partition wird nun aber als erweiterte Partition erstellt. Als Gr\u00f6\u00dfe wird 1.625.000 MB festgelegt, denn die vierte Partition entspricht der gesamten restlichen Festplattengr\u00f6\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Kleine Rechen\u00fcbung: 375.000 MB (Partition 1 bis 3) und die 1.625.000 MB (Partition 4) entsprechen der Gesamtgr\u00f6\u00dfe von 2.000.000 MB (= 2.000 GB = 2 TB). Innerhalb der vierten Partition werden nun die logischen Laufwerke mit einer Gr\u00f6\u00dfe von 125.000 MB erstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der 2 TB Festplatte entstehen so 17 Partitionen. Abschlie\u00dfend die Operationen ausf\u00fchren per Mausklick auf das Symbol mit dem gr\u00fcnen Haken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Installation von Kubuntu auf Partition 2<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Installation auf der zweiten Partition (sda2) l\u00e4uft dann so ab, wie es bereits f\u00fcr die erste Partition und im vorherigen Artikel beschrieben wurde\u2026 Als Installationsart wird wieder \u201eetwas Anderes\u201c ausgew\u00e4hlt und dann die gew\u00fcnschte Partition angew\u00e4hlt. Die Partition wird dabei \u00fcber Kontextmen\u00fc \u201e\u00e4ndern\u201c ausgew\u00e4hlt. Hier finden sich etwas versteckt die Einstellungen die vorgenommen werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00f6\u00dfe wird hier nicht ge\u00e4ndert. Wichtig sind hier nur die Angaben zum Dateisystem und dem Einbindungspunkt. Obwohl die Partitionen schon mit ext4-Dateisystem erstellt wurden, habe ich trotzdem noch diese Auswahl hier getroffen (sicher ist sicher). Ich lasse das Dateisystem also bei der Installation nochmal neu auf die Partition \u201eschreiben\u201c. Wichtig ist auch nur die richtige Partition auszuw\u00e4hlen und das Men\u00fc \u201e\u00c4ndern\u201c anzuw\u00e4hlen, um die Einstellungen f\u00fcr Dateisystem und Einbindungspunkt vorzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die swap-Partition:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf eine swap-Partition verzichte ich an dieser Stelle \u00fcbrigens bewusst. Sollte sich dadurch der Systemstart sp\u00e4ter verz\u00f6gern, kann der entsprechende Eintrag in der Datei \u201eetc\/fstab\u201c auskommentiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Multiboot Installationen auf den Partitionen 3 bis 7<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf den weiteren Partitionen werden nun weitere Linux-Versionen installiert. Die Installation soll jetzt nicht f\u00fcr jede Partition einzeln beschrieben werden. Das Schema bleibt wie bei Kubuntu auf Partition 2.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der ersten \u201eInstallations-Welle\u201c sieht es auf dem System jetzt so aus:<\/p>\n\n\n\n<p>Partition 1 = Ubuntu<\/p>\n\n\n\n<p>Partition 2 = Kubuntu<\/p>\n\n\n\n<p>Partition 3 = Lubuntu<\/p>\n\n\n\n<p>Partition 4 = erweiterte Partition (mit logischen Laufwerken)<\/p>\n\n\n\n<p>Partition 5 = Xubuntu<\/p>\n\n\n\n<p>Partition 6 = Mint Cinnamon<\/p>\n\n\n\n<p>Partition 7 = Mint Mate<\/p>\n\n\n\n<p>Die weiteren Partitionen sind aktuell noch leer und bereit f\u00fcr die n\u00e4chsten Installationen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sobald auf einer Festplatte mehr als vier Partitionen angelegt werden sollen, kommt man bei einer MBR-Partitionstabelle nicht um eine erweiterte Partition mit logischen Laufwerken herum. Dieser Artikel beschreibt die Multiboot Installation mit MBR.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":791,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[21],"class_list":["post-468","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-linux","tag-linux-gruppe-peine"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/468","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=468"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/468\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1652,"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/468\/revisions\/1652"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/791"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=468"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=468"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=468"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}