{"id":226,"date":"2022-10-04T08:00:00","date_gmt":"2022-10-04T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fuhselab.de\/?p=226"},"modified":"2023-08-30T10:36:23","modified_gmt":"2023-08-30T08:36:23","slug":"banana-pi-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/2022\/10\/04\/banana-pi-1\/","title":{"rendered":"Banana Pi 1"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Banana Pi ist ein kleiner Einplatinen-Computer mit ARM Prozessor der mit einem Linux System betrieben wird. Dieser Artikel beschreibt die Installation des Betriebssystems Bananian auf eine SD-Karte.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Ein vollwertiger Computer in Scheckkartengr\u00f6\u00dfe \u2013 geht das?<\/p>\n\n\n\n<p>Mit 1 Ghz Dual Core CPU und 1 GB DDR3-Speicher mit SATA-Unterst\u00fctzung ausgestattet arbeitet der Banana Pi laut Datenblatt perfekt mit Debian-Linux.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es um die Beschaffung des passenden Betriebssystem-Images geht, sollte die offizielle Webseite des Banana Pi die erste Anlaufstelle sein: <a href=\"http:\/\/www.banana-pi.org\/\">http:\/\/www.banana-pi.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Im Downloadbereich <a href=\"http:\/\/www.banana-pi.org\/download.html\">http:\/\/www.banana-pi.org\/download.html<\/a> gilt es nun die passende Version zu finden. F\u00fcr diesen Artikel kommt der erste Banana Pi (also M1) zum Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf <a href=\"https:\/\/www.bananian.org\/download\">https:\/\/www.bananian.org\/download<\/a> wird also die aktuellste Version von Bananian gedownloadet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Installation auf SD-Card wird an einem anderen Linux-Computer (hier ein Ubuntu-System) durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Installation von Bananian<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Download der Imagedatei ausf\u00fchren und im lokalen System entpacken<\/li><li>SD-Card per USB-Adapter mit Computer verbinden\u2026<\/li><li>Laufwerkspfad der SD-Card ermitteln (in diesem Beispiel ist es \u201edev\/sdb\u201c)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Nun beginnt die eigentliche Installation:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Partitionen im Terminal aush\u00e4ngen mit: umount \/dev\/sdxx (hier: sudo umount \/dev\/sdb )<\/li><li>Terminalbefehl sudo dd bs=4M if=~\/Downloads\/[Name der img-Datei] of=\/dev\/sdb<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Der Zielpfad muss nat\u00fcrlich bei Bedarf angepasst werden. Die Installation erfolgt also durch folgende Terminalbefehle:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>sudo umount \/dev\/sdb<\/li><li>sudo dd bs=4M if=~\/Downloads\/bananian-1508.img of=\/dev\/sdb<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des Schreibvorganges auf die SD-Card gibt es keine Infomeldungen. Einfach warten bis der SD-Card Adapter nicht mehr blinkt und im Terminal wieder der Standard-Prompt erscheint.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die Installation abgeschlossen ist, kann die SD-Card nun in den Banana Pi gesteckt werden und der Banana Pi wird erstmals gebootet\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Startvorgang 1 von Bananian<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den ersten Login werden folgende Daten genutzt: Login: root (Benutzername) und Passwort: pi<\/p>\n\n\n\n<p>Bananian hat nach der Erstinstallation keine grafische Oberfl\u00e4che. Das wird nach der Grundkonfiguration nat\u00fcrlich sofort ge\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Konfiguration von Bananian<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Durch Eingabe von \u201ebananian-config\u201c gelangt man in die Grundeinstellungen zum Bananian Betriebssystem.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Tastaturlayout ist beim Erststart nicht auf deutsch eingestellt. Der Bindestrich befindet sich also auf der Taste des Fragezeichens und das Y f\u00fcr Yes auf der Taste Z.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Konfiguration erfolgt dann in einem englischsprachigem Assistenten, der einige Dinge abfragt\u2026<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Keyboard Layout \u00e4ndern<\/li><li>Passwort f\u00fcr root \u00e4ndern<\/li><li>Zeitzone bei Bedarf anpassen (Europa\/Berlin)<\/li><li>Lokaleinstellungen vornehmen \u2013 Per Pfeiltasten scrollen und Selektion per Leertaste<\/li><li>Hostname (hier nicht ge\u00e4ndert)<\/li><li>Hardware Konfiguration (hier nicht ge\u00e4ndert)<\/li><li>Erweiterung des Dateisystems (hier durchgef\u00fchrt weil es empfohlen wurde)<\/li><li>System neu starten (shutdown -r now)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Nach dem Neustart landet man wieder in einem Terminalmodus und f\u00fchrt mit den selbst gew\u00e4hlten Daten einen Login durch.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun noch ein \u201ebananian-update\u201c und abschlie\u00dfend ein \u201eapt-get update\u201c kann sicher nicht schaden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Grafische Oberfl\u00e4che f\u00fcr den Banana Pi:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Bananian k\u00f6nnen zwei grafische Oberfl\u00e4chen installiert werden LXDE oder XFCE.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>apt install xorg xfce4 xfce4-goodies hicolor-icon-theme gnome-icon-theme xfce4-power-manager<\/li><li>apt install task-lxde-desktop -y<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Auf das sudo kann verzichtet werden, wenn der Banana schon im root-Modus startet. F\u00fcr diesen Artikel wurde XFCE als Desktopumgebung installiert. Die grafische Oberfl\u00e4che wird dann per Terminalbefehl gestartet\u2026<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>startxfce4<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Banana Pi ist ein kleiner Einplatinen-Computer mit ARM Prozessor der mit einem Linux System betrieben wird. Dieser Artikel beschreibt die Installation des Betriebssystems Bananian auf eine SD-Karte.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":48,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[22],"class_list":["post-226","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-arduino","tag-arduino-gruppe-peine"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/226","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=226"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/226\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":227,"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/226\/revisions\/227"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/48"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=226"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=226"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=226"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}