{"id":1919,"date":"2024-11-06T08:00:00","date_gmt":"2024-11-06T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fuhselab.de\/?p=1919"},"modified":"2025-05-28T07:36:17","modified_gmt":"2025-05-28T05:36:17","slug":"dateisysteme-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/2024\/11\/06\/dateisysteme-2\/","title":{"rendered":"Dateisysteme 2"},"content":{"rendered":"\n<p><br>Prinzipiell ist es auch m\u00f6glich unter Linux die Ger\u00e4tedateien direkt anzusprechen. Der elegantere Weg besteht aber darin, die Datentr\u00e4ger \u00fcber ihre Ger\u00e4tedateien in den Verzeichnisbaum einzuh\u00e4ngen und damit besch\u00e4ftigt sich dieser Artikel\u2026<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Im Normalfall k\u00fcmmert sich Linux alleine um das Einh\u00e4ngen und Aush\u00e4ngen von Datentr\u00e4ger \u2013 etwa wenn ein USB-Stick an den Computer angeschlossen wird. Trotzdem werfen wir nachfolgend mal einen Blick auf den mount-Befehl\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der mount-Befehl:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In vergangenen Artikeln ist der mount-Befehl bereits im Zusammenhang mit der root-Shell aufgetaucht, um sich dort Schreibrechte zu verschaffen\u2026<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>mount -o remount, rw \/<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Auch im Artikel zur LVM-Installation und zur RAM-Disk wurde bereits flei\u00dfig gemounted\u2026<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>sudo mount -o loop \/dev\/loop0 \/loopfs<\/li>\n\n\n\n<li>sudo mount -t ramfs ramfs \/media\/ramdisk<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Der mount-Befehl ohne Parameter kann auch genutzt werden, um alle eingeh\u00e4ngten Dateisysteme anzuzeigen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>mount<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>3 Methoden f\u00fcr mount\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>mount -t ext2 \/dev\/sda5 \/home<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Mit der t-Option wird hier noch der Dateisystemtyp (ext2) angegeben. Es wird die Ger\u00e4tedatei festgelegt (hier: \/dev\/sda5) und der Einh\u00e4ngepunkt \u2013 auch mount point genannt. In diesem Beispiel ist der mount point also das home-Verzeichnis\u2026 Wenn die Partition in etc\/fstab eingetragen ist, dann reicht auch nur die Ger\u00e4tedatei oder nur der mount point.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>mount \/dev\/sda5<\/li>\n\n\n\n<li>mount \/home<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Die Datei etc\/fstab:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Blick in die fstab-Datei zeigt folgendes Schema f\u00fcr die Eintragungen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>&lt;filesystem&gt; &lt;mount point&gt; &lt;type&gt; &lt;options&gt; &lt;dump&gt; &lt;pass&gt;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Auf dem Testsystem fanden sich nur 2 Eintr\u00e4ge \u2013 f\u00fcr das Wurzeldateisystem (\/) und f\u00fcr swap. Wer keinen swap nutzt, kann ihn hier mit root-Rechten auch auskommentieren, indem einfach eine Raute an den Zeilenanfang gesetzt wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Labels und UUIDs:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Zuordnung zwischen Ger\u00e4t und Ger\u00e4tedatei ist nicht wirklich stabil \u2013 kann sich also jederzeit \u00e4ndern. Was heute noch sda1 ist kann morgen schon sda2 sein. Es ist aber auch m\u00f6glich sogenannte \u201cLabel\u201c zu nutzen. Man versieht das Dateisystem einfach mit einem selbstgew\u00e4hlten Namen (maximal 16 Zeichen)\u2026<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>e2label \/dev\/sda3 HOME<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Auf sda3 kann nun auch per LABEL=HOME zugegriffen werden.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>mount LABEL=HOME \/home<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Als Alternative zu den Labels bieten sich noch die UUIDs an. Mit den folgenden Befehlen ermittelt man diese Daten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>sudo blkid<\/li>\n\n\n\n<li>sudo tune2fs -l \/dev\/sda2 | grep UUID<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prinzipiell ist es auch m\u00f6glich unter Linux die Ger\u00e4tedateien direkt anzusprechen. Der elegantere Weg besteht aber darin, die Datentr\u00e4ger \u00fcber ihre Ger\u00e4tedateien in den Verzeichnisbaum einzuh\u00e4ngen und damit besch\u00e4ftigt sich dieser Artikel\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":791,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[21],"class_list":["post-1919","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-linux","tag-linux-gruppe-peine"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1919","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1919"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1919\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2854,"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1919\/revisions\/2854"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/791"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1919"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1919"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuhselab.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1919"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}